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Alle Beiträge zu verhaltensökonomischen Denkfehlern, geordnet nach Themenbereich.

Ankereffekt

Der erste Preis, der alles bestimmt

Der Ankereffekt beschreibt die Tendenz, sich bei Urteilen und Entscheidungen stark an einem ersten Referenzwert zu orientieren, selbst wenn dieser Wert willkürlich ist oder keine direkte Relevanz hat.

Der Pullover-Effekt: Warum 80 Euro günstig wirken

Ankereffekt · Grundlagen

Ein Pullover für 200 Euro wirkt teuer. Derselbe Pullover für 80 Euro direkt daneben wirkt wie ein Schnäppchen, obwohl 80 Euro für einen Pullover objektiv viel sein können. Der erste Preis ist der Anker, alles andere wird relativ dazu bewertet.

7 Min. Lesezeit

Immobilienpreise und der Erstobjekt-Anker

Ankereffekt · Immobilien

Wer zuerst eine Wohnung für 600.000 Euro besichtigt, empfindet 450.000 Euro danach als moderat. Immobilienmakler nutzen dieses Prinzip systematisch. Dieser Beitrag erklärt, wie der Ankereffekt bei Wohnungsbesichtigungen wirkt.

9 Min. Lesezeit

Der Supermarkt als Ankerlabor

Ankereffekt · Alltag

Preisschilder mit durchgestrichenen Originalpreisen, Mengenrabatte, Multipack-Angebote. Der Supermarkt ist eine Sammlung sorgfältig platzierter Anker. Dieser Beitrag zeigt, welche Techniken eingesetzt werden.

6 Min. Lesezeit
Status-quo-Bias

Die Trägheit der Gewohnheit

Der Status-quo-Bias beschreibt die Neigung, den aktuellen Zustand zu bevorzugen und Veränderungen zu vermeiden, auch wenn die Veränderung objektiv vorteilhaft wäre.

Der Handyvertrag, den niemand kündigt

Status-quo-Bias · Verträge

Millionen Deutsche zahlen monatlich mehr als nötig für ihren Mobilfunkvertrag. Nicht weil günstigere Alternativen fehlen, sondern weil der Wechsel als Aufwand wahrgenommen wird, den das Gehirn höher bewertet als die Ersparnis.

8 Min. Lesezeit

Stromanbieterwechsel: Warum wir es nicht tun

Status-quo-Bias · Energie

Ein Anbieterwechsel dauert wenige Minuten und kann jährlich hundert Euro sparen. Trotzdem bleibt die Mehrheit beim ersten Anbieter. Status-quo-Bias erklärt, warum die Entscheidung zum Wechsel so schwer fällt.

7 Min. Lesezeit
Besitztumseffekt

Was uns gehört, erscheint uns mehr wert

Der Besitztumseffekt (Endowment Effect) beschreibt die Tendenz, Dingen, die uns gehören, einen höheren Wert zuzuschreiben als denselben Dingen, die uns nicht gehören.

Flohmarktpreise und der Besitztumseffekt

Besitztumseffekt · Alltag

Auf dem Flohmarkt prallen zwei Perspektiven aufeinander: Verkäufer überschätzen den Wert ihrer Dinge, Käufer unterschätzen ihn. Beide sind beeinflusst vom Besitz, oder dessen Fehlen. Ein klassisches Beispiel für den Endowment Effect.

6 Min. Lesezeit

Das Auto mit 200.000 Kilometern

Besitztumseffekt · Fahrzeuge

Wir kennen die Macken unseres alten Autos. Wir wissen, was repariert werden müsste. Trotzdem setzen wir beim Verkauf einen Preis an, den kein Käufer zahlen wird. Der Besitztumseffekt macht objektive Preisfindung schwer.

8 Min. Lesezeit
Sunk Cost Fallacy

Warum wir nicht loslassen können

Die Sunk Cost Fallacy beschreibt die Tendenz, vergangene, nicht mehr rückholbare Investitionen bei aktuellen Entscheidungen zu berücksichtigen, obwohl sie für die Zukunft keine Rolle mehr spielen.

Das Kino-Dilemma: Warum wir schlechte Filme zu Ende schauen

Sunk Cost Fallacy · Alltag

Das Ticket ist bezahlt. Der Film ist nach zwanzig Minuten erkennbar furchtbar. Trotzdem bleiben fast alle sitzen. Das bezahlte Geld ist weg, egal ob man bleibt oder geht. Trotzdem beeinflusst es die Entscheidung.

7 Min. Lesezeit

Renovierung ohne Ende: Sunk Costs beim Eigenheim

Sunk Cost Fallacy · Immobilien

Wer bereits 30.000 Euro in eine Renovierung gesteckt hat, neigt dazu, weitere 20.000 Euro zu investieren, auch wenn ein Neuanfang günstiger wäre. Versunkene Kosten ziehen uns in Entscheidungen hinein, die rational nicht zu rechtfertigen sind.

9 Min. Lesezeit